Tagesausflug nach München

Heute war der Tag für einen Ausflug nach München. Es ist nicht weit von Nürnberg entfernt und dauert etwa zwei Stunden mit dem Regionalexpress (es gibt auch den ICE, aber wir wollten nicht zu viel für das Zugticket ausgeben). Der Fahrplan kann allerdings verwirrend sein: Wir nahmen den 11-Uhr-Zug, der um 12:45 Uhr ankommen sollte – im Gegensatz zum 10:38-Uhr-Zug, der um 13:20 Uhr in München angekommen wäre. Wir kauften ein Bayern-Ticket, das in allen Regionalzügen innerhalb Bayerns und in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (S-Bahn) gültig ist.

Da wir noch Zeit hatten, schlenderten wir um das Frauentor und entdeckten einen kleinen Skulpturenpark. Dort waren unter anderem Hiromi Akiyamas „Verschiebung Nr. 7“ (1984) und Johannes Bras „Tempelchen“ (1982) zu sehen.

Nachdem wir in München angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zur S-Bahn und fuhren zum Isartor. Ich hatte meinen praktischen Reiseführer dabei und es gab viele Schilder, so dass wir das Deutsche Museum leicht fanden. Es liegt auf einer Insel und ist eines der bekanntesten Museen in Deutschland, das die technische Entwicklung zeigt. Sie hatten jedenfalls einige riesige Geräte und scheuten sich nicht, sie zu zeigen. Fotografieren ist erlaubt und es gibt sogar einige Dinge, die man ausprobieren kann, obwohl es kein Wissenschaftsmuseum wie etwa in Wolfsburg oder Bremen ist. Sie zeigten z.B. eine Radarstation, alte Kameras, Teleskope, Flugzeuge, Rekonstruktionen von Raummodulen, Computern, Schiffen usw. . Sie hatten einen Cray-Supercomputer ausgestellt, den, der aussieht wie ein Sofa und einen frühen Versuch, eine japanische Tastatur zu bauen.

Nach einem anstrengenden Museumsbesuch ging es in ein chinesisches Restaurant und anschließend auf den Marienplatz. Natürlich ist es Weihnachtszeit, also gab es einen Weihnachtsmarkt.

Mia Jaap

Journalistin, Entwicklerin und Studentin der japanischen und koreanischen Sprache. Bereist gerne Japan, aber besucht auch gerne bekannte und weniger bekannte Orte in Deutschland.

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