Die Dachbodenbande – Spielzeugmuseum in Hamburg

Dieses Museum ist anders als alle anderen Spielzeugmuseen: Die Dachbodenbande stellt einen Dachboden voller Spielzeuge und anderer Dinge aus einer längst vergangenen Kinderzeit nach. Sie weckt nostalgische Gefühle bei Menschen, die in den 40ern sind und ist ein Ort der Entdeckung für alle Altersgruppen.

Es ist zwar ein begehbarer Dachboden, aber nichts ist geordnet, aber auch nichts hinter Glas gestellt. Es gibt keine weiteren Informationen zu den Exponaten und einige sind nicht in makellosem Zustand – das ist Absicht.

„Dachbodenbande“ bezieht sich auf eine Gruppe von Kuscheltieren. Der Besitzer erklärte uns gerne die Rolle und Geschichte der einzelnen Tiere. Der Pinguin heißt Otto und ist der Chef der Bande. Angeblich ist er ein ehemaliger Rennfahrer, aber Gerüchte besagen, dass er lügt und früher Staubsauger verkauft hat.

Die Dachbodenbande befand sich früher in der Speicherstadt, im selben Gebäude wie das Miniaturwunderland. 2011 haben sie Hamburg verlassen und sind nach Wendorf bei Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern gezogen.

Mia Jaap

Journalistin, Entwicklerin und Studentin der japanischen und koreanischen Sprache. Bereist gerne Japan, aber besucht auch gerne bekannte und weniger bekannte Orte in Deutschland.

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