Braunschweig – Alte Gebäude & ein verrücktes Büro

Das Happy Rizzi Haus

Die Zugfahrt nach Braunschweig bedeutete einmal mehr ein Umsteigen in Uelzen, dem „Hundertwasser-Bahnhof“. Zusammen mit Köln ist er vielleicht Deutschlands Stadt mit der am günstigsten gelegenen Sehenswürdigkeit.
Der Braunschweiger Hauptbahnhof ist nicht übermäßig groß, aber größer als der in Wolfsburg. Am Stadtausgang gab es eine Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Dennoch gingen wir zunächst zu Fuß, obwohl wir nur einen rudimentären Stadtplan hatten. Später entschieden wir uns, mit dem Bus zum Rathaus zu fahren, was ca. 1,90 Euro kostete. Die Bushaltestelle lag zwar nicht direkt am Rathaus, aber alles war recht einfach zu finden. Es gab ein paar schöne alte Gebäude und Skulpturen. Die Bilder, die ich gemacht habe, sind fast menschenleer, obwohl ein paar Leute auf den Straßen unterwegs waren.

Das Highlight dieser Reise war jedoch kein traditionelles Gebäude, sondern ein neues. Das Rizzi-Haus ist ein Bürogebäude wie kein anderes und man kann sich nur schwer vorstellen, dass es wirklich für etwas Ernstes genutzt wird. Viele Augen, Münder und undefinierbare Objekte wurden auf die Wände gemalt oder aufgesetzt, was der Oberfläche einen echten 3D-Look verleiht. Einige der Kanten wurden wie Wellen geformt und natürlich wurde jeder Teil des Gebäudes in einer anderen Farbe bemalt.

Die Kanten des Rizzie-Hauses sind nicht immer scharf.

Den Plan, heute nach Magdeburg zu fahren, haben wir aufgegeben und uns stattdessen für einen früheren Regionalzug entschieden. Nach etwa drei Stunden kamen wir wieder in Hamburg an.

Mia Jaap

Journalistin, Entwicklerin und Studentin der japanischen und koreanischen Sprache. Bereist gerne Japan, aber besucht auch gerne bekannte und weniger bekannte Orte in Deutschland.

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